Sonntag, 23. April 2017

Grüne Gedanken



Bei der Suche nach neuem Garn für den Crochet Trim Hoodie bin ich wieder bei der Wollmeise gelandet. Ich liebe Wollmeise Garn einfach weil es wirklich tolle Farben sind und die Qualität ist auch bombastisch.
Aber mit Wollmeise Garn kostet mich der Pulli 90€, so viel würde ich für einen gekauften Pulli niemals ausgebe! Ist euch das auch schon aufgefallen, dass ihr für selbstgestrickte Sachen mehr ausgebt wenn ihr es mal zusammen rechnet als ihr je für ein gekauftes Stück (egal ob Tuch, Pulli, Schal oder was auch immer) bereit wärt auszugeben? Mir passiert das irgendwie immer wieder, aber ist halt auch ein Hobby, ne?
Nach meinen 2 Fehlversuchen in Sachen „Garn für den Crochet Trim Hoodie“ bin ich dann, einer kleinen Finanzspritze sei Dank, wieder auf der Wollmeisen Seite gelandet. Dort hatte ich als allererstes geguckt, mich aber von den besagten 90€ abschrecken lassen. Inzwischen hatte ich aber überlegt, dass noch ein Wollfehlkauf in Höhe von 40-50€ für den gleichen Pulli die Sache wohl auch nicht günstiger machen würde als direkt bei der Wollmeise zuzuschlagen. ;-)
Also hab ich mich an die Farbauswahl gemacht und ich nutze dafür immer gerne bestehende Projekte bei ravelry, weil man da die Farbe in unterschiedlichsten Lichtquellen sieht (und das kann sooooooo einen großen Unterschied machen). Und als ich mir die Gloire de Dijon angeschaut habe, bin ich über eine wunderschöne Strickjacke in dieser Farbe aus Wollmeise Lace gestolpert. Also direkt mal das Muster, Thoughts von Joji Locatelli angeklickt, mir die Projekte angeguckt und was soll ich sagen? Ich war verliebt.
Nach der Comodo wollte ich eigentlich nicht noch eine Strickjacke aus Wollmeise Lace machen, weil sich das wirklich arg doll hinzieht , gerade bei den Modellen „knielang und nach unten hin weiter werdend“ aber was soll man machen, wenn man verliebt ist, ist man halt verliebt. ;-)
Und Strickjacken kann man ja gar nicht genug haben finde ich, gerade für die Übergangszeit. Also habe ich beschlossen den zweiten Teil der Finanzspritze in ein schönes Lace für den Thoughts Cardigan zu investieren. Und diesmal habe ich mich wirklich selbst überrascht, ich habe nämlich die Farbe Schwefel, ein dunkles gelbgrün gewählt.
Jetzt sind ja weder gelb noch grün meine Farben, aber Schwefel ist wirklich, wirklich toll, als ich die Tüte aufgemacht hab, hab ich tatsächlich spontan Schnappatmung bekommen. Ich hoffe nur die Farbe steht mir auch wenn ich jetzt schon 1.500 m davon mit Nadelstärke 3 verstricke!
Auf jeden Fall hat mir die Farbe so gut gefallen, dass ich zunächst doch lieber die Strickjacke anfangen wollte, anstatt des Crochet Trim Hoodies (ne Strickjacke kann man im Frühjahr halt auch eher gebrauchen, ne?) also gewickelt (yeah mein neuer Wollwickler und meine Haspel schaffen ein Wollmeise Lace, auch wenn ich danach einen Tennisarm hatte) und angenadelt.
Jetzt ist der Thoughts wieder so ein Projekt, wo ich sagen muss, da ist drauf los stricken besser als vorher zu überlegen. Ich hatte vorher noch nie einen provisorischen Maschenanschlag gemacht, aber mir war bekannt, dass es das gibt. Beim Durchlesen der Anleitung hab ich dann aber erst mal nur Bahnhof verstanden, ich dachte ich muss mit dem Ausschuss Garn 16 cm stricken! Aber ein paar you tube „provisional cast on with waste yarn“ Videos später war mir dann klar, die 16 cm im re/li Muster stricke ich schon mit dem richtigen Garn :-D. Na ja geübtere Strickerinnen hätten hier sicher von Anfang an kein Problem gehabt.
Und ich hab´s mir auch weiterhin schwer gemacht, ich vermute es liegt einfach dran, dass ich so noch nie angeschlagen habe. Ich dachte die ganze Zeit die Anleitung sei falsch, aber das ist sie gar nicht, ich hatte nur nen Denkfehler drin.
Ich dachte „the first set of provisional stitches“ sei das Stück, das ich zuerst im Kraus Muster stricke, also die 16 cm, es geht aber um die ersten 20 Maschen die provisorisch angeschlagen wurden. Joji meinte also Schulter, Kragen, Schulter aufnehmen und abstricken und ich hatte verstanden Kragen, Schulter, Schulter und mich gewundert wie das dann hinterher aussehen soll :D. Und ein weiterer Denkfehler bestand darin, dass ich davon ausgegangen bin, wenn ich das Kraus Stück aufnehme müsste ich auch die 2x 6 Randmaschen stricken, aber die holt man sich erst später, wenn man die Vorderseite strickt. Ja , ja weniger denken, mehr Anweisung befolgen, man merkt ich wäre kein guter Soldat, einfach mal tun was man mir sagt geht nicht, ich hinterfrag immer erst alles :D.
Aber beim Stricken sollte ich mir echt mal selbst das Leben leichter machen und aufhören zu hinterfragen und stattdessen stricken was da steht.
Nach dem etwas holprigen Start läuft der Thoughts jetzt aber wirklich gut, speziell seit die Armlöcher komplett sind und man langsam erkennt was es werden soll, läuft das Stricken wie von selbst. Ok ist auch nicht so schwer, glatt rechts stricke ich inzwischen blind, man muss halt nur an die Lochreihe jede 10. Reihe denken. ;-)
Allerdings liegt ja noch einiges an Strickarbeit vor mir und speziell die Ärmel klingen beim Durchlesen für mich auch erst mal kompliziert, aber wir werden sehen.
So für die Neugierigen unter euch :
Für:                       mich                     
Strickmuster:        Thoughts von Joji Locatelli, Kaufanleitung bei ravelry   
Wolle:                   Rohrspatz und Wollmeise Lace
Farbe:                   Schwefel
Färber(in):            Rohrspatz und Wollmeise
Nadelstärke:         3

Samstag, 25. März 2017

Aubergine Latte



Fragt mich nicht wie, aber irgendwie hat sich in meinem Kopf die Idee festgesetzt, ich möchte einen Pulli mit Kapuze haben. Also hab ich ein wenig bei ravelry gestöbert und bin auf den Crochet Trim Hoodie aufmerksam geworden. Spontan schockverliebt wie ich war, habe ich nach geeignetem Garn gesucht.
Mein erstes Garn war die Zauberwolle von Schoppel, find ich nach wie vor klasse, aber von den 5 bestellten Knäuel waren 3 schwarz - weiß, eins war grau - weiß und eins war grau - dunkelgrau. Für einen Pulli der farblich einheitlich sein soll also eher nicht so geeignet.

Gleiche Wolle, gleiche Farbnummer!

Da mir der Lieferant auch nicht garantieren konnte, dass ich irgendwie 5 farblich passende Knäuel bekommen würde, habe ich die komplette Bestellung retouniert und weiter geschaut. Und dann habe ich aus irgendeinem mir momentan absolut schleierhaften Grund angenommen, die Alberta von Lang Yarns wäre für diesen Pulli ein geeignetes Garn. Also direkt mal 15 Knäuel in einem tollen Aubergine Ton im Rabattverkauf geschossen. 

Da ich ja aber noch an der Tisane gestrickt hab, lagen die Knäuel erst mal gut verpackt im Karton, 5 Wochen lang (natürlich nach einem anfänglichen Probekuscheln).  Als ich dann am 24.02. endlich dazu gekommen bin mich mal mit dem Crochet Trim Hoodie zu befassen musste ich feststellen, dass mein gekauftes Garn mal so gar nicht geeignet ist. Prinzipiell ist es ja egal, wie dick das Garn ist, man muss nur ordentlich umrechnen, aber in diesem Fall bin ich der Meinung, dass der gehäkelte Teil mit so dickem Garn einfach nur albern aussehen würde. Das hat dann nichts mehr von filigraner Häkelkante sondern eher was von zusammengebundenen Würsten. :-D

Also zum dritten Mal auf Garnsuche gegangen, dazu aber mehr wenn ich euch vom Crochet Trim Hoodie berichte, jetzt wollte ich erzählen was aus der Alberta geworden ist.
Zurückgeben war ja nun nicht mehr, wobei mir die Farbe und die Weichheit des Garns auch echt super gefallen, also musste ein neues Strickmuster her. Um nicht wieder einen Fehlkauf zu tätigen habe ich einfach mal geguckt was andere bei ravelry aus der Alberta gemacht haben. Und so bin ich auf den Caramel Latte von Dani Sunshine gestoßen. Ein simpler Rollkragenpulli aus dickem Garn – perfekt!

Also hab ich direkt mal angenadelt sobald die Tisane von den Nadeln gehüpft war.
Und dann direkt vier Mal neu angefangen! Beim ersten Mal hab ich in der zweiten Runde ne Masche verloren und weil man nach zwei Runden noch keinerlei Muster erkennen kann nicht herausgefunden wo sie fehlt, also einmal auf Anfang. Einige Runden gestrickt und festgestellt, ich glaub das würde mir mit rechts verschränkten Maschen besser gefallen. Also noch mal von vorne, diesmal mit verschränkten Maschen, aber die Annahme das würde mir besser gefallen war ein Irrtum, also hab ich dann zum vierten Mal Maschen aufgenommen. Und es tatsächlich geschafft beim Runde schließen zu verdrehen! *roll eyes* 

Das einzig Gute war, dass ich beim letzten Versuch nach dem Nadel rausziehen einmal anprobiert habe und gemerkt hab, das ist mir für einen Rollkragen viel viel zu weit. Also war meine Idee den Rollkragen mit weniger Maschen anzuschlagen und dann nach unten hin breiter zu werden. Dummerweise hatte ich bei den Schwiegereltern aber kein Nadelspiel mit und 64 Maschen in der Runde klappte nicht mal mit nem 40er Seil. 
Ich hab dann einfach unterhalb des Rollkragens begonnen zu stricken und werde diesen später anstricken. 

Edit: Das war eine gute Idee, 64 Maschen hätte ich wahrscheinlich nie über den Kopf bekommen, den Rollkragen habe ich mit 92 Maschen begonnen und 16 Maschen in den ersten Runden abgenommen, so dass dieser im Endeffekt 76 Maschen hat.

Dank des dicken Garns strickt sich der Caramel Latte auch wirklich fix und die im Strickmuster angegebene Taillierung ist perfekt, er sitzt schön locker, trägt nicht auf und schmeichelt ein wenig, wirklich perfekt. Ganz toll finde ich das Bündchenmuster. Das kommt tatsächlich erst nach den ersten 8-10 Reihen wirklich zur Geltung, aber dann sieht es echt toll aus.

Die Ärmel habe ich lang und eng gestrickt, weil ich finde Ärmel mit so breitem Bündchen sehen einfach besser aus wenn sie eng anliegen. Bin gespannt ob ich noch so denke wenn ich ihn ein paar Mal an hatte :-D. 



Aubergine Latte


Für:                   mich


Strickmuster:    Caramel Latte von Dani Sunshine


Wolle:              10 Knäuel Alberta von Lang Yarns in der Farbe 2281


Nadelstärke:    4,5



Aber momentan ist das Wetter ja viel zu schön und warm für dicke Rollkragenpullis, also wird der Tragetest noch ein wenig auf sich warten lassen müssen. Aber ich nehm lieber das tolle Wetter als den Pulli Probe tragen zu können ;-).

In diesem Sinne genießt eben jenes tolle Wetter!

Samstag, 18. März 2017

Langzeitprojekt



Ja so kann man meine Tisane wirklich bezeichnen. Geplant sie zu stricken und das passende Strickmuster  sowie die Wolle dafür gekauft habe ich nämlich bereits im November und Dezember 2015, angenadelt habe ich im Januar 2017. Na ja ihr habt ja sicher auch alle so eine schöne Tapetenrolle mit den drölfzigtausend Projekten die ihr noch stricken wollt, oder?;-)

Wobei die Tisane wirklich eins dieser Projekte ist das mir immer im Hinterkopf geblieben ist, die ganze Zeit wusste ich, die strickst du irgendwann. Ich find sie einfach total chic, ja gut ein kleines bisschen bieder aber ich sehe sie eher als Klassiker oder Basic.
Ich stricke sie mit Wollmeise Blend in einem wunderschönen dunklen Petrol und hoffe sie wird so toll wie sie jetzt schon verspricht. 

Dieses Mal hatte ich furchtbar Probleme die Maschenprobe ordentlich zu spannen, vor allem die Laceprobe. Ich hab keine gerade Kante hinbekommen und die Maße mehr oder minder schätzen müssen. Ich vermute es liegt am sehr luftigen Lacemuster, durch die vielen Umschläge lässt sich das in alle Richtungen quasi beliebig ziehen. Daher habe ich mit einer kleineren NS und der für mich benötigten Größe angenadelt, um dann nach ca. 56 Reihen festzustellen, das passt schon ungewaschen und ungespannt mehr als locker um die Hüfte und überlappt vorne dicke. Also geribbelt und eine Größe kleiner angeschlagen. *seufz*

Aber auch die neue Größe wuchs schnell etwas mehr als erwartet, daher bin ich nach dem Laceteil auf 2 Größen kleiner umgestiegen. Da aber neben meinen Hüften ja auch meine Oberweite etwas ausladender ist, habe ich nach der Taille eine Größe wieder zugenommen, damit die Tisane über dem Dekolleté nicht so spannt. Ja ja ein wenig hin und her. :-D

Aufgrund meines „Größenhoppings“ hatte ich zunächst einen ziemlich unschönen Übergang zwischen Laceteil und glatt rechts Teil, aber durch die quer angestrickte Knopfleiste wurde der prima kaschiert. Also wenn ihr aufgrund ausladender Hüften / Oberweite / Taille bei der Tisane etwas zwischen den Größen springen müsst, macht ruhig, fällt hinterher nicht mehr auf!

Der Laceteil ließ sich übrigens wesentlich besser spannen als die Maschenprobe. Zur Längenüberprüfung hatte die Designerin nämlich vorgeschlagen den Laceteil nach Beendigung schon mal zu spannen, ehe man weiter hoch strickt (die Tisane strickt man von unten nach oben).  Ich habe ihren Rat befolgt und siehe da, der Laceteil hat die perfekte Länge. 

Der Brustteil war für mich schwierig einzuschätzen. Als ich dachte, ja könnte passen vom anhalten her, habe ich dann den ersten Ärmel gestrickt und auch direkt angestrickt. Aber zum Glück sofort anprobiert, denn ich musste feststellen, dass der Teil für die Brust zu kurz geraten war, also einmal Kommando zurück. Um dann noch zu gucken, ob die Tisane auch in der Breite passt, habe ich zunächst den zweiten Ärmel fertig gestellt, den Körper weiter hoch gestrickt und die Ärmel dann behelfsmäßig am Oberteil befestigt (mit so kleinen Karabinermaschenmarkierern), reingeschlüpft und festgestellt, jetzt passt´s. Also Ärmel angestrickt und auf zu den Schulterabnahmen. Da hab ich dann aber zum Schluß ein wenig getrickst und einfach schon früher mit den Abnahmen in der Hin- und Rückreihe angefangen, weil mir die Schultern sonst zu lang geworden wären, ich hab  ja einen eher kurzen Oberkörper.

Das passt soweit auch ganz gut, aber ich finde das Taillenband ist inzwischen etwas arg weit nach unten gewandert, mir persönlich hätte es besser gefallen wenn der Laceteil bis unter die Brust gegangen wäre um dann so eine Art Babydoll Schnitt zu erhalten. Aber nun gut, jetzt ist zu spät, schön ist die Tisane ja trotzdem, auch wenn es meiner Figur sicher eher entgegen gekommen wäre einen Babydoll Schnitt zu haben. ;-)

Den kleinen Icord Gürtel habe ich übrigens gefuddelt, den hab ich mit der Strickmühle gemacht :-D. Ich hab ja lange Zeit nicht eingesehen, warum ich für eine Strickmühle Geld ausgeben soll, wenn ich auch einfach nen Icord stricken oder meine alte Strickliesel rauskramen kann. Aber bei der Vorstellung jetzt noch eine Icord Schnur von über einem Meter zu stricken wurde es mir dann doch anders. Also hab ich mir mal ne Strickmühle gegönnt und was soll ich sagen? Zwei Minuten vielleicht? :-D Also das lohnt sich schon, ich weiß zwar noch nicht für welche anderen Zwecke (außer Wollreste Verarbeitung) man die Strickmühle nutzen kann, aber zumindest für dieses Projekt war es echt gut investiertes Geld. 

Ach ja hier noch die Eckdaten:


Für:                             mich     
Strickmuster:              Tisane von Maria Olson, Kaufanleitung bei ravelry
Wolle:                         Wollmeise Blend in der Farbe Moses (in echt ist die schöner als im Shop)
Nadelstärke:               Für´s Lace 3,25, oben bin ich dann auf 2,75 runter



 

Donnerstag, 2. Februar 2017

Schockverliebt in den Shockwaves



Was nach einem flachen Wortspiel aussieht ist bittere Realität. Als ich Ende August im Atelyeah in Mönchengladbach war, um Wolle für meine Hochzeitsstola zu kaufen, habe ich beim Stöbern den Shockwaves gesehen und mich spontan verliebt. Der Shockwaves ist eine kostenlose Anleitung von Hedgehog Fibres und lag im Atelyeah als Modell aus. Zum Zeigen wie lang + breit meine Stola werden sollte, hat mir die liebe Michaela Drosten, die Inhaberin vom Atelyeah den Shockwaves um die Schultern gelegt und schon war es um mich geschehen. Ich war wirklich schockverliebt und wusste den muss ich stricken. Jetzt stand aber ja erst mal der Kauf der Wolle für die Hochzeitsstola auf dem Plan und so musste der Shockwaves schweren Herzens warten.
Aber er wollte mir einfach nicht aus dem Kopf gehen und da ich ja kurze Zeit später noch mal ins Atelyeah musste (mehr dazu im Bericht über meine Hochzeitsstola ) und ich ja obendrein noch zwei wunderschöne Knäuel Hedgehock Socks zu Hause liegen hatte, die auf dem Wollfestival 2015 zwar unbedingt mit nach Hause wollten, für die ich aber bisher keine Verwendung gefunden hatte, war irgendwie klar ich brauch noch zu den beiden Knäueln passende Wolle um den Shockwaves zu stricken.
Also hab ich die beiden Socks Knäuel mitgenommen und zwei farblich passende Knäuel Skinny Singles mit heim genommen. Die Skinny Singles sind zwar ein Dochtgarn, die Socks hingegen nicht aber ich finde das sieht verstrickt jetzt nicht wirklich dramatisch unterschiedlich aus, wobei sich die Socks noch nen Ticken weicher anfühlt.
Das Muster vom Shockwaves ist total eingängig und war nach den ersten paar Wiederholungen vollkommen drin, so dass ich gar nicht mehr auf die Anleitung gucken musste. Absolut super finde ich, dass man durch das Muster sieht wie sich die Wolle kraus rechts und glatt rechts verhält. Ich kann mich ja oft so schwer entscheiden, ob ich Wolle lieber kraus oder lieber glatt verstricken möchte. Hihi, Luxusproblem, ich weiß aber es macht halt schon nen Unterschied und beides hat seinen Reiz und deswegen finde ich es toll, dass hier beides vereint wird.
Lustig finde ich aber, dass ich immer wieder vergesse den kraus Teil auch kraus zu stricken. Eigentlich bin ich ja kein Fan von linken Maschen, auch wenn sie inzwischen schon fast so schnell gestrickt sind wie rechte Maschen, sind die linken Maschen und ich einfach nicht so richtig Freunde. Trotzdem schaffe ich es immer wieder auf der Rückseite einfach in linken Maschen durchzustricken und das dann erst ein paar Reihen weiter oben zu bemerken. Aber das lässt sich ja zum Glück ganz einfach mit Fallen lassen und hoch häkeln korrigieren (Bin ich dann inzwischen auch Profi drin).
Mein Shockwaves wird in Relation zum Ursprungsmuster und den meisten fertigen Strickstücken relativ einheitlich farblich (aber trotzdem für meine Verhältnis sehr grell). Sowohl das Ursprungsmuster als auch viele Projekte bei ravelry sind doch eher bunt gehalten. Da das aber das Einzige war, was mir am Schockwaves nicht so gut gefiel, war irgendwie klar meiner wird farblich einheitlicher. Die beiden Stränge Hedgehog Socks hatte ich in den Farben Typewriter (weiß mit schwarzen Flecken) und Merlot (knallpink) gekauft und so wollte ich zumindest in den Farbfamilien bleiben. Daher wurden die Skinny Singles in den Farben Poison (schwarz – lila – pink) und xxx (ein tolles grau) mein Eigen. Auf Anraten von Frau Drosten habe ich die beiden melierten Stränge Poison und Typewriter nach außen gesetzt und die ruhigeren Färbungen in die Mitte, die ja später mal um den Hals gewickelt getragen wird, ich finde das war eine sehr gute Idee. So kommen die beiden auffälligeren Farben wirklich toll zur Geltung.

Ganz ganz begeistert bin ich vom Rand des Schockwaves, er hat RUNDUM I Cord. Jaha, rundum! Das geht! Kannte ich vorher nicht, ich kannte I Cord nur zum abketten und das liebe ich ja schon vom Strickbild her, umso begeisterter war ich den I Cord jetzt als komplette Umrandung kennen zu lernen. Anschlagen mit I Cord ist ganz easy, hier waren 3 Maschen verlangt, also 3 Maschen anschlagen und dann das Strickstück nicht wenden, sondern die Wolle nach rechts schieben und alle drei Maschen rechts stricken. Und das immer wieder bis die erforderliche Reihenanzahl erreicht ist. Ja das ist relativ aufwendig, sieht aber bombastisch aus. Ich hab dazu übrigens meine kürzesten Sockenstricknadeln (10cm) benutzt, dann war der Weg zum Zurück schieben nicht so weit! :-D
Die Randmaschen werden quasi genauso zum I Cord, die letzten 3 Maschen einfach nur abheben, der Faden liegt dabei vor der Arbeit. Wenden und die Maschen rechts abstricken und schon sieht es aus wie der I Cord oben und unten. Wirklich ganz einfach und dennoch so wahnsinnig effektvoll, ich bin total begeistert.
Der Shockwaves ist allerdings nur etwas für Leute mit Durchhaltevermögen, er zieht sich ziemlich. Wobei ich Frau Drosten vom Atelyeah recht geben muss, durch die Streifen beim Farbwechsel geht es mit dem sich ziehen, weil man dann oft denkt „ach komm den einen Streifen noch“. Allerdings ist der Shockwaves ein ganz tolles Fernseh oder Autofahrprojekt, weil er ja fast nur rechte bzw. linke Maschen erfordert (und ab und an mal 3 zusammen stricken, aber das geht ja).
Und der Shockwaves wird wirklich riesig! Genauso groß wie er auf der Hedgehog Seite aussieht, aber genau das wollte ich auch, einen schönen, auffälligen Kuschelschal, Projekt geglückt würde ich sagen.
Ich liebe meinen Kuschelschal auf jeden Fall.
Hier noch die Eckdaten:
Für:                              mich     
Strickmuster:              Shockwaves von Hedgehog Fibres, gibt´s hier kostenlos
Wolle:                         Hedgehog Fibres Socks, 2 Knäuel á 100g und 420m LL in den Farben Typewriter und Merlot und Hedgehog Fibres Skinny Singles, 2 Knäuel á 100g und 420m LL in den Farben Poison und
Nadelstärke:                4

Sonntag, 11. Dezember 2016

Autumn Wrap



Vor einigen Monaten war ich bei ravelry über die Desgins von Ambah O´Brien gestoßen und habe mich spontan verliebt, vor allem ihr Inara Wrap hatte es mir absolut angetan. Leider ist es ja in Deutschland etwas schwieriger Gradient Sets zu bekommen, also Einzelstränge die farblich aufeinander abgestimmt sind.
In den USA gibt es massig Färber/innen die tolle Gradient Sets anbieten, aber neben der Unlust mich mit eventuellen Zollformalitäten befassen zu müssen, schrecken mich vor allem die hohen Versandkosten. Also musste ich mit dem was da ist auskommen. Zunächst überlegte ich entweder zwei Farbverlaufsbobbel zu nehmen, oder ein Industriegarn mit einer großen Farbauswahl zu suchen, dann aber entdeckte ich bei Yundi & Grete die tollen Farbverlaufsfärbungen auf der Merino Baby (die ich ja ohnehin total liebe). Also stand für mich fest, der Inara Wrap wird aus Merino Baby von Yundi & Grete gefärbt. Im Oktober habe ich dann meine Farbwünsche bei Silke bestellt und so konnte ich Ende Oktober meinen Autumn Wrap annadeln. Der Name kommt von den tollen herbstlichen Farbverläufen die Silke mir gezaubert hat, rot wird zu einem sanften apricot und ein kräftiges braun verblasst allmählich zur Farbe von Milchkaffee. Hat mich sehr an unsere herbstlichen Wälder erinnert, daher die Namensgebung.

Das Muster des Inara Wrap fand ich zwar nicht schwierig aber auch nicht wirklich eingängig, sprich ich brauchte für jede einzelne Musterreihe das Muster neben mir um zu gucken wie die Reihe gestrickt wird. Sonst habe ich ja häufig das Glück, dass ich nach der dritten Musterwiederholung ohne Anleitung weiterstricken kann, das war hier leider nicht so. Und ich musste auch das ein oder andere Mal zurückstricken und habe einige „persönliche Noten“ eingebaut. Was aber eher daran lag, dass ich mich verzählt hab weil ich nebenher Hörbuch gehört oder Fernsehen geguckt hab, also so 100%ig fernsehtauglich ist der Inara Wrap für mich zumindest nicht gewesen.
Ich hatte am Anfang ziemlich Bedenken was die Größe des Inaras angeht. Da die Baby Merino mit einer 2er-3er Nadel gestrickt werden soll, der Inara Wrap aber mit einer 3,75 habe ich mich für den Kompromiss einer 3,25er Nadel entschieden. Fröhlich drauf los gestrickt und nach dem zweiten Musterpart kamen mir dann doch ein wenig Bedenken, weil alles so klein aussah. Also flux einmal das Muster in Höhe und Breite als Mapro gestrickt, gebadet, gespannt und … aufgeatmet! Die Merino Baby wächst auf gut das Doppelte an und somit war klar, der Inara wird groß genug. 


Abgenadelt, gewaschen und gespannt hat er es dann auf 42 x 170 cm gebracht, also groß genug um kuschlig zu sein und klein genug um als Schal getragen zu werden – perfekt!
Das Einzige was wirklich, wirklich furchtbar ist, sind die vielen Fäden die hinterher zu vernähen waren! :-D Ja ich hasse Fäden vernähen! Und spannen hasse ich auch, wenn ich fertig bin möchte ich das was ich gestrickt hab anziehen können, sofort ohne irgendwelche Umwege. Ich ungeduldig? Ne wie kommt ihr denn da drauf? ;-)
Hier noch die Eckdaten:
Für:                 mich     
Strickmuster:  Inara Wrap von Ambah O´Brien, Kaufanleitung erhältlich bei ravelry
Wolle:             Merino Baby, 10 Stränge á 50g/220 m
Farbe:             Farbverlauf rot und Farbverlauf braun
Färber(in):      Silke Trousil von Yundi & Grete
Nadelstärke:   3,25      



Euch allen einen schönen dritten Advent.

Dienstag, 29. November 2016

Wir haben uns getraut



Vorletzten Samstag war es endlich soweit und mein Schatz und ich sind in den Bund der Ehe eingetreten. Er hatte mir in Kroatien im Mai den Antrag gemacht, Wahnsinn wie schnell die Zeit seitdem dann doch vergangen ist!!!

Ich möchte aber nur am Rande über das Ereignis selbst berichten, denn das ist mir zu privat um es in einem Blog öffentlich zu machen, aber es gab ja auch zwei Handarbeiten die mit der Hochzeit zusammenhingen. 

Das ist zum einen die Stola für mein Kleid über die ich hier ja schon berichtet hatte. Fertig ist die Nevia bei 200x60cm gelandet, also wirklich groß genug. Verbraucht hab ich im Endeffekt etwa 5,25 Knäuel, weil ich irgendwann der Meinung war die Nevia wird groß genug und beschlossen hatte abzuketten. Ziemlich irrsinnig übrigens wenn man bedenkt, dass ich für das 6. Knäuel extra noch einmal nach Mönchengladbach gefahren bin. Es gab nämlich noch 6 Knäuel von der Manx in der Farbe Norfolk Holz im Atelyeah, 5 habe ich mitgenommen und mir Nr. 6 zurück legen lassen. Als Knäuel Nr. 5 angestrickt war, war ich dann aber der Meinung ich hätte noch nicht genug Länge und so bin ich nach Mönchengladbach gedüst, um das sechste Knäuel zu holen. Dummerweise war es zwar die richtige Farbe, 208 Norfolk Holz, aber die falsche Wolle, nämlich die Rosy Green Fine Herb. Um nicht noch mal die gut 50km (eine Strecke) fahren zu müssen, hat die Inhaberin vom Atelyeah mir netterweise einen Austausch per Post angeboten und so konnte ich dann endlich das sechste Knäuel annadeln, nur um kurz darauf zu beschließen „jetzt ist sie groß genug“ – hach ja man gönnt sich ja sonst nix, ne? Durch das Lochmuster ist die Nevia natürlich nicht wirklich ein Kuscheltuch geworden und leider hab ich das beim Fotoshooting auch bemerkt, es war doch was frisch um nur die Nevia über meinem ärmellosen Kleid zu tragen *bibber*. Daher hier eins der wenigen Fotos im Hochzeitskleid mit Nevia und zusätzlich dem Bolero drunter.

Vorher noch kurz die Eckdaten:


Für:                 mich als Braut :D             
Strickmuster:  Nevia aus dem Buch 25 maschenfeine Projekte für jede Gelegenheit
Wolle:             Manx Merino von Rosy Green Wool, 6 Stränge á 100g, je 200m LL, 
Farbe:             208 Norfolk Holz
Nadelstärke:   4,5


Das zweite Projekt, über das ich jetzt endlich berichten darf ist das 100 Dinge Buch welches ich meinem Mann zur Hochzeit geschenkt habe. Wie es immer so ist, wir hatten nie explizit über Geschenke zur Hochzeit gesprochen, bzw. eher darüber gesprochen uns nichts zu schenken, aber wie wir Frauen so sind, eine Kleinigkeit ist ja immer möglich. Jetzt ist das 100 Dinge Buch vom rein materiellen Wert her wirklich eine Kleinigkeit, auch wenn sich die Einzelteile hinterher doch gut geläppert haben. Aber für mich war der ideelle Wert das eigentliche Geschenk. Also die Idee meinem Mann ein Buch zu schenken in dem 100 Dinge stehen die ich noch mit ihm gemeinsam erleben möchte. Aber ich sag euch es war dann doch relativ aufwendig! Denn ich wollte ja nicht nur einfach eine Liste schreiben, sondern es sollte auch hübsch aussehen. 

Das fing schon mit dem Buch an sich an. Meine erste Idee, ein Buch mit Stoff beziehen zu lassen und dann zu gestalten musste ich leider abbrechen, als ich bemerkt habe, dass sich der von mir gewählte Kalligraphie Füllfederhalter durch das Papier durchdrückt. Jetzt habe ich zwar ein wunderschönes, handgemachtes Notizbuch, aber für mein 100 Dinge Buch war ich noch nicht weiter gekommen.
Bei Etsy bin ich dann auf wunderschöne Bücher mit Holzeinband gestoßen und nachdem geklärt war, dass die Seiten definitiv dick genug sind um nicht durchzudrücken habe ich bei Iwood Love Bestellt. Obwohl das Buch aus Lettland kam und extra angefertigt wurde, war das Buch sehr schnell da, innerhalb von 10 Tagen. Wirklich sehr zu empfehlen. Das Buch ist wunderschön und die Bindung ist so gestaltet, dass man die Seiten herausnehmen kann, was im Endeffekt bei der Gestaltung des Buchs Gold wert war. Die 100 Dinge hatte ich mir vorher schon überlegt, nicht ganz einfach sag ich euch. Klar ein paar Sachen waren easy, z. Bsp. „ja zueinander sagen“ oder „gemeinsam alt werden“ aber irgendwann war ich bei knapp der Hälfte und mir gingen die Ideen aus. Also hab ich mal Tante Google bemüht auf was für Ideen andere liebende Partnerinnen so gekommen waren und mir die ein oder andere Idee geborgt, bzw. für meine Zwecke abgewandelt. 

Was ich aber nicht bedacht hatte ist, dass eine Seite im Din A4 Format quer liegend auf der nur steht „Nr. 1“ und etwas weiter unten „Ja zueinander sagen“ doch ein wenig … sagen wir trostlos aussieht. Also kam der wirklich kreative Teil der Seitengestaltung. Auch hier gab es ein paar einfache Dinge, zBsp. „Drachen steigen lassen“ oder „eine Kürbislaterne schnitzen“ aber es gab auch knifflige Fälle, oder fällt euch spontan ein wie man „Weihnachten im Urlaub verbringen“ gestalten kann? Geholfen hat mir dann der Zufall, ich war in der Mittagspause mit meiner Kollegin in der Stadt unterwegs und wir sind in einem Schreibwaren und Bastelladen gelandet. Dort gab es einen Ständer mit 3D Stickern zu verschiedenen Themen und ich war sofort Feuer und Flamme. Im Internet findet man diese Sticker auch massig entweder die Artoz Artwork 3 DSticker oder die von Jolee's Boutique . Aber auch im Internet kosten die so um die 3 € pro Thema und damit war klar, dass ich nicht alle Seiten für die meine künstlerische Begabung nicht ausreichte mit solchen Stickern gestalten können würde. Bei einigen hatte ich mich aber einfach total in die süßen Sticker verliebt die es zu dem Thema gab und so sind es im Endeffekt auch 8 Seiten geworden die ich so gestaltet habe. Bei anderen Seiten bin ich dann selbst kreativ geworden und habe gebastelt.
Einen Mistelzweig
 Eine Vespa

Dr. Holmes 

Und der Tierheim Hund sind nur einige Beispiele

Bei manchen Seiten habe ich auch einfach passende Schlagwörter notiert, zum Beispiel die Namen von klassischen Tänzen beim Tanzkurs den ich mit ihm machen möchte
 Oder Ideen für die eigene Tradition die ich ins Leben rufen möchte
 Besonders schwierig fand ich „In einem Bällebad planschen“, „Weihnachten im Urlaub verbringen“ und „100 € im Casino verzocken“ (klingt einfach, aber könnt ihr ein Roulette zeichnen? Ich nicht!) Aber auch diese Hürden habe ich genommen und wie ich finde doch ganz schöne Ideen gefunden um die Seiten ein wenig zu gestalten. Was meint ihr?
 
Ich veröffentliche hier ganz bewusst nicht alle Seiten, wer aber Ideen und Anregungen braucht weil er so etwas gerne selbst verschenken möchte kann mich gerne einfach anschreiben: angenadelt@gmail.com
Der Herr hat sich übrigens sehr gefreut und ich bin gespannt wie viele Dinge wir wirklich „abarbeiten“ werden.

Mittwoch, 16. November 2016

„Schnelle“ Stinos und ne Ratz Fatz Mütze



Da meine Hochzeitsstola zwar fertig ist, ich da aber erst drüber berichten möchte wenn sie zum Einsatz gekommen ist, zeige ich euch heute zwei kleine Zwischendurch Projekte.

Zunächst mal ein paar „schnelle“ Stinos für mich. „Schnell“ (in Anführungszeichen) weil ich geschlagene vier Monate gebraucht habe für das Paar. Aber das liegt daran, dass ich den ersten Socken ratz fatz gestrickt hatte, aber bis ich mit dem zweiten angefangen habe hat es dann *räusper* lediglich vier Monate gedauert. 

Die Wolle hatte ich vom Tauschtag bei Roses, yarns andstitches, da hat man in regelmäßigen Abständen die Möglichkeit seine (aus welchen Gründen auch immer) ungeliebten Wollies mit anderen zu tauschen.  Aber wirklich nur tauschen, ein Verkauf ist hier nicht angedacht. So war ich also an 8fädige Sockenwolle geraten, weil ich mir überlegt hatte wenn ich Socken aus dicker Wolle stricke dauert es nicht so lang. Plan ist aufgegangen – nicht! Aber das liegt ja an meiner eigenen Faulheit. Denn wie immer war ich begeistert gestartet, dann aber auf der langen Geraden eingeknickt. Als dann jetzt die Hochzeitsstola fertig war hatte ich mir vorgenommen erst ein Ufo zu beenden ehe ich etwas Neues anfange (bin ich gut, oder bin ich gut?). Gesagt, tatsächlich getan! Und so hab ich mir vorvorletztes Wochenende an zwei Abenden meinen zweiten Socken gestrickt. Auf der Rundstricknadel, mit verstärkter Ferse nach eine Videoanleitung von you tube

Trotz Maschenprobe sind die Socken etwas groß, bzw. liegt das daran, dass die Sockenweite für die Wade schon korrekt gewählt ist, da aber meine Knöchel und Füße recht schmal sind, hätte ich wahrscheinlich einfach ein paar Maschen abnehmen müssen. Na ja als Kuschelsocken für daheim reicht´s.

Und so hab ich endlich auch meine ersten selbstgestrickten Socken!
Für:                       mich
Strickmuster:       ohne
Wolle:                  8 fach Sockenwolle in orange – gelb, 200m auf 100g, 2 Stränge
Größe:                 40/41 ( 48 Maschen angeschlagen)
Nadelstärke:        4,5


Das zweite Zwischendurch Projekt war eine Mütze für den Herrn. Der hatte sich nämlich über die erste kurz aufflackernde Kälte beklagt und gemeint er bräuchte dann wohl doch mal eine Mütze. Da kam mir der Verkaufsabend von Fiberpassion in der Echten Wolle gerade recht. Ein bildschöner Strang dunkelgraues Baby Alpaka Chunky wurde auserwählt und letztes Wochenende zu einer Mütze verstrickt.  Ohne Muster, ich hab einfach den Kopfumfang gemessen, eine Maschenprobe gemacht und  2rechts verschränkt 2 links drauf los gestrickt. Die Abnahmen hab ich nach einer Internetanleitung von Kati´s Strickeria gemacht und fertig war eine kuschlige Mütze. Die Form wenn sie liegt ist etwas seltsam, aber gut war meine erste und sie passt und angezogen sieht sie auch nicht mehr so seltsam aus. Für den Herrn kann der nächste Winter also kommen!

Für:                      meinen Schatz
Strickmuster:       ohne
Wolle:                  Baby Alpaka Chunky, 100m / 100g, 1 Strang in dunkelgrau, gefärbt von 
                            Fiberpassion
Nadelstärke:       5


ganz simpel

Bei mir ist sie ein wenig zu lang
Aktuell werkel ich an einem breiten Schal aus Hedgehog Fibres Wolle und warte auf eine ganz spezielle Wunschfärbung, dazu aber demnächst mehr.