Montag, 6. Juli 2015

Was lange währt …



Das kann man in diesem Fall wirklich sagen! Schließlich habe ich seit März an der Tunika gestrickt! Ich muss zu meiner Verteidigung aber sagen, ich habe nicht nur an der Tunika gestrickt, ich habe ja immer 2-4 Projekte parallel auf den Nadeln! Und ich gestehe, die Tunika hat mir am Anfang wenig Spaß gemacht. 

Zum einen sahen (und sehen leider) meine Umschläge in der unteren Kante krüppelig aus. Ich habe ja inzwischen raus bekommen, dass ich die einfach falsch rum gestrickt habe, bzw. ich habe den Faden falsch rum geholt, deswegen sahen die dann beim Abstricken oft nicht so schön aus. Leider hab ich das erst vor dem mittleren Umschlagmuster gemerkt und da wollte ich um keinen Preis den kompletten Rockteil wieder aufmachen, dann gibt´s halt ein Krüppelumschlagkante!
von weitem fällt die Krüppelumschlagkante (weiß) kaum auf!

Zum anderen lagen da gute 50cm glatt rechts hochstricken vor mir (gut mit ein paar linken Maschen und ein paar Abnahmen) aber das Schlimmste für meine Motivation war die furchtbare Anleitung. Den Rockteil hab ich im Urlaub am Pool gestrickt, da hat man Zeit und wenn ich einfach nur rechts stricke, kann ich inzwischen sogar dabei lesen! Also war die Tunika als Urlaubsstrickprojekt perfekt. 

Das ändert aber leider nichts an der furchtbaren Anleitung, welche mir auch einige Fehler eingebracht hat!!! Ich habe zum Beispiel aus der Anleitung heraus überhaupt nicht verstanden, dass die 4 Maschen Krausrippe den kompletten Ausschnitt hoch geführt werden! Das hab ich nur aus den anderen Projekten bei ravelry erkennen können! Also ribbeln und von vorn! Allerdings hab ich im unteren Teil einen kleinen Fehler drin gelassen, weil ich nicht 4 komplette Runden ribbeln wollte, ist halt der Charme meiner Tunika! 
na wer findet den Fehler?

Die Häkelkante am Hals und an den Armen gefällt mir auch nicht sooo gut. Ich konnte aus der Anleitung nicht heraus lesen wie das Muster funktioniert. Muss ich 1 feste Masche und aus dieser 1 Noppe, 1 feste Masche und aus dieser 1 Noppe oder 1 feste Masche, aus dieser 1 Noppe, diese fixieren mit 1 festen Masche, 1 feste Masche um daraus die nächste Noppe zu häkeln machen? 
Bei den unteren habe ich die Variante 1 probiert, ich glaube die ist von Drops auch gemeint. Ich hatte dann aber die Variante mit 2 festen Maschen zwischen den Noppen mal gehäkelt und fand die eigentlich schöner. Jetzt im Nachhinein finde ich sie nicht schöner, werde die Tunika aber erst mal Probetragen. Ich könnte mir vorstellen, dass die Häkelkante unter den Armen scheuert wenn sie zu groß ist, da meine jetzige ja kleiner ist, als die andere Variante guck ich mal, ob die mich stört. Wenn nicht häkel ich evtl. noch die richtige an den Ausschnitt und die Ärmel. 

Ich bin auch nicht sicher, ob die Abnahmen an Hals und Ärmeln korrekt ausgeführt sind, aber ich denke die Träger sehen schon recht gleichmäßig aus, also passt´s! Mich ärgert hierbei  nur, dass man es besser hätte erklären können, aber im Stricktreff kam schon die Vermutung auf, dass hier einfach eine schlechte Übersetzung vorliegt.  Durchaus denkbar, so wie sie sind, sind Drops Anleitungen auf jeden Fall eine mächtig frustrierende Angelegenheit.

Aber genug gejammert, ich habe sie ja fertig bekommen! Hier noch mal die Eckdaten:

Muster:           Drops 111-3 gibt´s kostenlos auf der Drops Homepage, aber man muss wissen wo      man suchen muss (Suche nach Kleid mit Garn Safran), oder hier klicken. 
Garn:               Drops Safran in FB 01 hellrosa 300g, FB 17 weiß 100g und FB 22 hellbraun 50g
Nadeln:           3,5er Rundstricknadel, 80cm Seil und eine 3,5er Häkelnadel
Größe:             S
auf dem Bügel

Noch ein Wort zum Garnverbrauch, Drops gibt an 300g rosa, 100g weiß und 50g hellbraun. Ich denke die 300g rosa sind realistisch, aber ich bin lieber auf Nummer Sicher gegangen und hatte direkt ein Knäuel mehr bestellt, was sich beim Hochstricken der Träger als sinnvoll herausgestellt hat, weil ich so die eine Seite still legen konnte bis ich beide Seiten hochgestrickt hatte und dann anprobieren konnte. Hierbei stellte sich heraus, dass mir gute 5 cm fehlen, also gut, dass ich den Faden nicht abgeschnitten hatte, so konnte ich beide Seiten weiter stricken. Bei weiß hab ich ein halbes Knäuel Garnsalat produziert beim Aufribbeln, weswegen ich noch 2 Knäuel nachbestellt hatte und jetzt nicht weiß wie viel über ist, ich denke aber 100g sollte man da haben. Die Häkelkante finde ich ein wenig problematisch, ich habe unter alle Häkelkanten eine Runde feste Maschen gehäkelt, weil mir das anders nicht gefiel, dadurch ist mir aber kurz vor Schluss das Garn ausgegangen und ich musste ein (wohlweißlich gekauftes) zweites Knäuel anfangen. Wahrscheinlich wäre man aber mit weniger großzügigen Anfangs- und Endfäden auch hingekommen.

wegen diesem Stück musste das zweite braune Knäuel angefangen werden

Wenn ihr die Tunika auch stricken wollt, helfe ich euch gern soweit ich kann, aber ich habe halt an einigen Stellen einfach improvisiert!


Sonntag, 5. Juli 2015

Selbstgemacht mal anders



Ja ich lebe noch! 
Aber irgendwie komm ich nicht recht voran! Alle meine Strickstücke sind noch auf der Nadel! 

Allerdings dürften die nächsten Tage direkt zwei davon fertig werden, es gibt also die nächsten Tage noch das ein oder andere Update hier.

Heute berichte ich aber mal von etwas Selbstgemachten, das nicht von mir stammt. 

Meine liebe Freundin Andrea stellt nämlich ganz ganz tolle Sachen aus Perlen und Leder her.
Ihr findet sie bei facebook, da Wanda und auf ihrer Homepage.
Neben tollen Armbänder, Ketten, Ohrringen und Schlüsselanhängern, bietet sie dank meinem Vorschlag seit neuestem auch Maschenmarkierer!

Für mich hat sie eine Variante mit Karabiner gemacht, weil ich mich beim in Runden häkeln immer verzähle und ein klassischer Maschenmarkierer da ja leider nutzlos ist. So hake ich den ein und wenn die Runde fertig ist, hake ich ihn in die nächste Masche – perfekt! 
Oder letzte Woche im Stricktreff kam der Vorschlag diese bei "ich hab das Gefühl ich komm nicht voran" Strickstücken bei Strickbeginn einzuhaken und am Ende des Tages erkennt man den Fortschritt - ihr seht sehr praktisch! Und natürlich passen sie auch über kleine Stricknadeln um als klassische Maschenmarkierer zu fungieren.

Sie kann aber auch „klassische“ Maschenmarkierer, die sehen zwar ein wenig anders aus als sonst, aber das tolle ist, man kann selbst wählen wie sie aussehen sollen! Habe direkt ein paar in Eulenform bestellt, sobald die fertig sind, zeige ich die euch!

Beim Schmuck habe ich natürlich auch schon zugeschlagen! Und so besitze ich inzwischen ein Armband und 2 Paar Ohrringe von Poison Ivy.


Ganz toll finde ich aber auch die kleine Fee Alma. Die kleine Fee Alma ist dafür gedacht, wenn dir die ganze böse Welt mächtig auf den … geht! Dann nimmst du die fest in die Hand und denkst „LMAA“ also Alma wenn man´s ein wenig umdreht! Aber wenn man mag, kann man Alma auch einfach als Schutzengel sehen! Ich find sie toll und ein ganz tolles kleines Geschenk, wenn man eingeladen ist oder noch eine nette Kleinigkeit dazu geben möchte.
Die letzten der vier bestellten ALMAs

Also wenn ihr auf der Suche nach einem schönen Schmuckstück oder einem tollen Schlüsselanhänger seid, schaut bei ihr vorbei, sie fertigt auch ganz viel auf  Bestellung / Anfrage!
Visitenkarte mit Give Away!


Freitag, 5. Juni 2015

Ich hab ne Meise – Stash Update



Und nicht nur eine!
Ich habe nämlich vor und im Urlaub fleißig Wolle eingekauft und möchte euch hier nun endlich stolz meine Wollmeisen präsentieren! Die liebe Frau Feinmotorik war nämlich im April in Pfaffenhofen bei Rohrspatz und Wollmeise, euch sagt das nichts? Dann kann ich euch diesen sehr amüsanten Blogeintrag von der Frau Feinmotorik zu diesem Thema ans Herz legen. Ich hatte ihn damals gelesen aber nicht wirklich beachtet, aber wenn man sich ein wenig mit der Strickwelt befasst scheint man ja um das Thema Wollmeise nicht drum rum zu kommen. Bei mir war es eine Elfe in Birkenrinde die es mir absolut angetan hat. Und der geübte Blick von Frau Feinmotorik stellte schnell fest „das ist eine Wollmeise“ ich wusste nämlich zunächst gar nicht wie Wolle im Knäuel oder Strang aussehen muss um ein so tolles Farbbild hinzubekommen, also Frau Feinmotorik gefragt und sie konnte mir sofort helfen.

Jetzt ist es bei der Wollmeise ja so, dass die Auswahl für den Online Kunden doch eher begrenzt ist, aber das Glück war mir hold, denn für Frau Feinmotorik stand ein Wollness Wochenende in Pfaffenhofen an. Also mal flux eine Bestellliste geschrieben, ich sag euch leicht war die Auswahl nicht, aber dank ravelry wo man auch Beispiele findet wie die Wolle verstrickt aussieht hatte ich mit Skandal um Rosi schnell einen Favoriten. Und eigentlich sollte es dabei bleiben, eigentlich! Aber dann hab ich beim Stöbern noch Gloirede Dijon entdeckt und war sofort hin und weg! Also bei Frau Feinmotorik quasi live per what´s app noch einmal Gloire de Dijon mit einem passenden Grauton (hier hat sie das ebenfalls wunderschöne 13AL rausgesucht) bestellt und voilá war mein Konto um einiges leerer, mein Strickherz quoll dafür über vor lauter Vorfreude.

Am 16.05. war es dann endlich so weit und ich durfte meine Meisen bei einem tollen Strickfrühstück in Empfang nehmen! Boah sind die toll!!! Leider habe ich vor lauter Urlaubsvorfreude verpasst ein Foto der 4 Hübschen zu machen, daher zeige ich euch hier die, welche mir Frau Feinmotorik nach dem Kauf geschickt hatte, ich hoffe das ist in Ordnung. 


Und weil man ja auf einem Bein nicht recht steht habe ich an dem Tag noch bei der Frau Lieblingsstücke – gewolltes und gebundenes geshoppt. Einen traumhaft weichen Strang British wool in rosa/braun! Ich wollte ja gar nicht, aber ich schwör euch der Strang hat mich gefunden, der hat sich gezielt durch den Wollkoffer gewühlt und mich angesprungen! Da konnte ich den ja nicht einfach da lassen, das wäre ja herzlos gewesen!

Da kann man ja schon lesen wie weich der ist

so sieht er dann gewickelt aus

Ja und im Urlaub hat Kieler Wolle dann ja noch den Pfingstrabattverkauf gestartet. Auch da wollte ich eigentlich nicht, aber mensch die Stränge sahen sooooo schön aus und Wolle kann man ja auch nie genug haben, nicht? Also waren ruck zuck 3 Lacestränge meins! 2 x Wolle mit Polyester mit 800m LL und 1 x Wolle mit Seide mit 700m LL und soooooo kuschlig weich! 

Bei Kim ist sogar die Beschriftung Handarbeit


Jetzt muss ich mir nur mal überlegen was ich mit meinen Schätzen so mache!? Der eine Skandal um Rosi wird zum Hitchhiker und ist schon angenadelt. Für den Lieblinsstücke Strang hätte ich gern ein kuschliges Tuch für kühle Herbststage im Büro aber beim Rest hab ich noch keine Idee, na ja Wolle kann man nie genug haben, nicht?
vorher

nachher

Der Hitchhiker wächst

So und ehe ich gehe noch ein kurzes Tunika Update, ich habe nämlich im Urlaub fleißig an meiner Drops Tunika weitergestrickt und habe jetzt die erforderlichen 51 cm um das (bei mir) weiße Zwischenstück zu stricken. Leider hab ich kein weißes Garn mehr, weil ich beim Aufribbeln des unteren Teils einmal derben Wollsalat produziert hab, so dass ich ein halbes Knäuel leider entsorgen musste. Also warte ich jetzt auf die nächste Lieferung, dann geht´s weiter.

Ich wünsche euch ein tolles Wochenende!

Mittwoch, 3. Juni 2015

Wenn einer eine Reise tut



Hallo ihr Lieben, 


da bin ich wieder! Zurück aus einem wunderschönen 12 tägigen Urlaub auf der kleinen Kanareninsel La Gomera! Ihr kennt die nicht? Macht nichts, ich vorher  auch nicht! Daher hier ein paar Fakten.


La Gomera ist die zweitkleinste der sieben Hauptkanareninsel, liegt südwestlich von Teneriffa, misst ca. 20 x 25 km und beeindruckt mit einem wirklich mystischen immergrünen Nebelwald. 
Panorama im Nebelwald


Die Entscheidung für La Gomera fiel auch aufgrund dieses Nebelwaldes, denn mein Schatz und ich sind keine Strandurlauber, 2-3 Tage halten wir das aus aber dann brauchen wir ein wenig was zum gucken oder wandern, daher La Gomera. Für uns war es definitiv die richtige Entscheidung, die Insel ist wirklich wirklich schön und der Nebelwald ist enorm faszinierend.


So sind wir an unserem zweiten Tag auf La Gomera bei 25 °C und Sonne im Hotel gestartet und bei 11,5°C und dichtem Nebel am Startpunkt unserer Wanderung ausgestiegen! Danach ging es zunächst etwa 5 km abwärts durch den Nebelwald, wirklich irre! Es hätte einen nicht gewundert wenn plötzlich ein prähistorisches Tier vor einem aufgetaucht wäre so urtümlich und surreal erscheint einem die Atmosphäre im Inneren. Leider bringt der immerwährende Nebel eine Besonderheit mit sich, es gibt quasi keine Aussicht. So haben wir dann als wir am vierten Tag den Garajonay, La Gomeras höchste Erhebung bestiegen außer Nebel nichts sehen können. Wobei man hier an klaren Tagen wohl einen tollen Rundumblick genießen kann. Es war trotzdem eine schöne Wanderung und wir sind durch einen Teil des Waldes gelaufen der 2012 dem Waldbrand zum Opfer fiel und somit wieder eine komplett andere Vegetation aufwies. Während die kohlschwarzen Stämme der toten Lorbeerbäume noch stehen, sprießt um sie rum der gelbe Ginster, ein trauriges aber dennoch faszinierendes Schauspiel.


Jurassic Park

Aus der verbrannten Erde sprießen die ersten Pflanzen


Wer Kultur sucht ist auf La Gomera leider fehl am Platz, es gibt kaum größere Ortschaften und wir haben auch nur 2 kleine Abstecher in die nächstgrößeren "Städte" gemacht, wobei auch eher um unserem Hobby dem Geocachen nachzugehen, als um die dortige Kultur zu genießen.

La Gomera ist wohl eine typische deutsche Aussteiegerinsel, wir haben dort im Vergleich zu den wenigen Fahrzeugen viele mit deutschem Kennzeichen gesehen und Deutsch ist dort genauso geläufig wie Englisch.

El Rogue de Agando

El Drago de Alajero

Faszinierende Landschaft nur ein kurzes Stück abseits der Straße


Wer also Natur, tolle Wandertouren und Ruhe sucht dem kann ich La Gomera nur empfehlen! 10 Tage reichen allerdings vollkommen um die Insel zu erkunden, ein Mietwagen ist hierfür aber Pflicht, da die Busverbindungen sehr langsam und unzuverlässig sind. Taxiunternehmen gibt es auch auf der Insel, aber für uns zumindest wäre das wesentlich teurer geworden als der Mietwagen.


Wir waren übrigens im Jardin Tecina, das beste Hotel der Insel (gut so viele gibt es auch nicht) und wirklich empfehlenswert. Statt Bettenburg sind die Appartments wie ein kanarisches Dorf angelegt, also alles kleine zweistöckige Bungalows, so dass die Hotelanlage ein weiträumiges Gelände umfasst. Mit einem Fahrstuhl kommt man die Steilklippe runter zum auf Meeresebene gelegenen hotelzugehörigen Club Laurel und dem Ortskern von Playa de Santiago. Das Frühstück im Hotel ließ keine Wünsche offen, selbst als frühstücksverwöhnter Deutscher und aufgrund einer Kooperation mit der Mietwagenfirma wurde uns unser Wagen ans Hotel gebracht und wir konnten den Schlüssel einfach an der Rezeption abgeben, keine nervige Taxifahrt zur Übernahmestation, perfekt! 
Ausblick vom Frühstücksraum

Blick über die Anlage, die einzelnen Bungalows sind gut zu erkennen

Cocktail an der Bar

Scheuer Besucher am Pool

Blick vom Balkon, im Hintergrund ist der Teide gut zu erkennen



Also wie gesagt ich kann La Gomera nur empfehlen sofern man nicht Party und Strand im Urlaub sucht!

Montag, 11. Mai 2015

Frau Angenadelt näht



Ich habe es getan! Ich bin der Strickerei fremdgegangen! 
Allerdings zurück zu meiner ersten Liebe, also denke ich es ist verzeihbar! Was ich damit sagen möchte? Ich habe endlich mal wieder die Nähmaschine ausgepackt! Zwar nur um den Sichtschutz an unserem Balkon zurecht zu nähen, aber immerhin! ;-) 


Früher habe ich viel genäht, da ich in einer Laienschauspieltruppe mitgemacht habe und dafür sowohl mein eigenes als auch ein paar der anderen Kostüme genäht habe. Zum Beispiel die Nazgul, den weißen Gandalf, die Arwen und natürlich meine Eowyn und ja richtig, wir haben ein Herr der Ringe Musical aufgeführt. Mir hat das Nähen auch immer riesigen Spaß gemacht aber ich bin nach wie vor Anfänger, ich bastel immer so lange bis es einigermaßen passt und im Gegensatz zum Strickzeug lässt sich das Nähzeug nicht mal eben in einen Beutel stecken und wegpacken, das ist schon ein wenig aufwendiger. Deswegen saß ich schon länger nicht mehr an der Nähmaschine, aber letzes Wochenende hab ich sie dann mal wieder hervorgekramt. Unser Balkon ist nämlich ohne Sichtschutz leider von drei Seiten einsehbar und da unser alter Sichtschutz nach 2 Jahren dann doch mehr grün als weiß war, haben wir beschlossen dieses Jahr muss mal ein neuer her. Fündig geworden sind wir beim schwedischen Möbelhaus unseres Vertrauens. 



Unseren letzten Sichtschutz hatten wir einfach einmal drum rum gespannt, so dass dieser nicht wirklich straff war und bei jeder Windböe laut geflattert ist, das sollte diesmal anders werden, heißt aber auch mehr Arbeit. Zum Glück passte die Höhe der Planen, so dass wir nur die Länge entsprechend kürzen und mit Ösen für die Befestigung versehen mussten. Also ein wenig gemessen, abgesteckt, genäht, Ösen eingeschlagen und voilá schon passten die Einzelteile perfekt in die Zwischenräume der Querstreben. Ich finde das Ergebnis kann sich sehen lassen! ;-) Und vielleicht schaffe ich es ja demnächst mal wieder die Nähmaschine häufiger laufen zu lassen, denn auch wenn es eher nicht so anspruchsvoll war (geradeaus nähen halt) hat es dennoch großen Spaß gemacht!



Meine erste große Handarbeitsliebe

Vorher


Nachher - leider auf der Seite, aber die Technik will nicht so wie ich will
Fertig!

Das Gesamtkunstwerk